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IGL - Das Kleingedruckte und der allgemeine Ablauf eines Intelligenztests

Das IGL hat seinen Tätigkeits-Schwerpunkt im Bereich der psychologischen Diagnostik. Als unabhängiges Institut sind wir dem Interesse unserer Klienten in besonderer Weise verpflichtet. Hierzu stellen wir alle Bedingungen sicher, die erforderlich sind, damit Sie sich auf die bei uns erhobenen Befunde verlassen können.



§1 Unsere Leistungen im Zusammenhang mit der psychologischen Begabungs-Diagnostik
Das Vorgespräch dient zum Kennenlernen und um die Fragestellung, d.h. den Grund Ihres Besuchs im IGL, abzuklären.
Im Rahmen des Vorgesprächs werden alle wesentlichen Informationen über die Entwicklung Ihres Kindes besprochen. Sie legen mir möglichst vollständig Befunde aus früheren Untersuchungen oder Stellungnahmen (z.B. von Schulen oder Kindergärten) vor.
Je nach Alter soll sie/er selbst Stellung nehmen und die Sachlage aus eigener Sicht schildern. Insbesondere werden von ihr/ihm Informationen über Freizeit-Interessen und Freundschaftskontakte erhoben.
Am Ende des Vorgesprächs wird das weitere Vorgehen besprochen und ggf. gleich im Anschluss mit der Umsetzung begonnen.

  • Zur Diagnostik werden als Werkzeuge sog. Psychometrische Tests und Fragebögen eingesetzt. Es handelt sich um wissenschaftlich abgesicherte und in der Praxis gut bewährte Verfahren. Bei Leistungstests wird in der Regel neben dem statistischen Gesamtwert (z.B. „IQ“) ein Leistungsprofil zur differenzierten Analyse erstellt, um die besonderen Charakteristiken der gezeigten Leistung herauszuarbeiten.
  • Im Ergebnisgespräch werden die Ergebnisse aller verwendeten Testverfahren mit Ihnen ausführlich besprochen und hinsichtlich der Bewertung für die im Vorgespräch verabredete Fragestellung erörtert. Neben den Testergebnissen fließen in das Gespräch auch die Informationen aus Vorgespräch und unseren Beobachtungen während des Tests ein.
  • Sie erhalten eine vollständige Dokumentation der Ergebnisse als Ausdrucke (ggf. auch per Post oder E-Mail). Zur Begabungs-Analyse erhalten Sie zusätzlich eine zusammenfassende psychologische Stellungnahme.


§2 Beratung

Als Grundlage für die Beratung werden alle verfügbaren Informationen zusammen getragen. Befunde externer Stellen können hierbei in gleicher Weise verwendet werden wie aktuell am IGL erhobene Informationen.

  • Im Zusammenhang mit einer psychologischen Diagnostik schließt sich die Beratung an die Besprechung der Ergebnisse an. Sie soll die Grundlage zu konkretem Handeln legen.


§3 Ihre Kosten

  • Sie erhalten von uns eine Rechnung, in der unsere Leistungen detailiert aufgelistet sind. Es wird ein Zahlungsziel von sieben Tagen nach Rechnungsstellung vereinbart. Zur Begleichung der Rechnung erteilen Sie in der Regel eine Einzugsermächtigung.
  • Für die Durchführung der psychologischen Begabungs-Diagnostik (§1) werden pauschal 270,00 EUR berechnet.
  • Die Kosten für die weiterführende Beratung werden nach Zeit abgerechnet (1 Stunde = 10 Einheiten á 6 Minuten zu je 9,00 EUR).
  • Alle weiteren Leistungen des IGL werden mit einem Stundensatz von 90,00 EUR (10 Einheiten á 6 Minuten) berechnet.


§4 Beanstandungen

  • Stehen Beanstandungen einer Begleichung der Rechnung entgegen, so ist das IGL schriftlich (ggf. per E-Mail oder Fax) darüber zu informieren.
  • Wurden über die psychologische Begabungs-Diagnostik hinaus weitere Leistungen verabredet, aber vom IGL nicht erbracht, enthebt Sie das nicht der Zahlungsverpflichtung für die erbrachten Leistungen.


§5 Zusätzliche Leistungen

  • Alle Leistungen, die über die in §1 und §2 aufgeführten Leistungen hinaus gehen, bedürfen einer expliziten Vereinbarung und sind nicht Teil der psychologischen Begabungs-Diagnostik. Diese Verabredung kann ggf. mündlich erfolgen
  • Die Verabredung über zusätzliche Leistungen erfolgt in der Regel mündlich im Zusammenhang mit einer vorherigen Beratung.
  • Beispiele für zusätzliche Leistungen sind z.B.
  • Das Erstellen eines ausführlichen Psychologischen Gutachtens (z.B. zur Begründung von Maßnahmen gegenüber Schulamt oder Jugendamt) - Abrechnung erfolgt nach Zeit
  • Die Begleitung der Familie zu Institutionen (Schulen, Kindergärten, Ämtern etc.) - Abrechnung erfolgt nach Zeit
  • Die Durchführung von Tests zur Analyse der Persönlichkeits-Struktur - Es entstehen Kosten zw. 30,00 und 90,00 EUR - abhängig vom Alter des Kindes.
  • Tests zur Überprüfung von Teil-Leistungs-Schwächen, z.B. AD(H)S, Legasthenie,           Dyskalkulie - Abrechnung erfolgt nach Zeit

 

§6 Haftungsausschluss

Das IGL erbringt seine Leistungen unter Einhaltung internationaler und nationaler Standards nach bestem Wissen und Gewissen. Für Folgen aus der Ermittlung von Begabungs- und/oder Persönlichkeits-Struktur übernimmt das IGL keine Verantwortung.

§7 Termintreue

Das IGL hält verabredete Termine ein

  • außer höhere Gewalt (Krankheit, Unfall) verhindert dies. Das IGL informiert Sie in diesem Fall unverzüglich nach Bekanntwerden des Ereignis und bietet Ihnen zeitnah einen Ersatz-Termin an.
  • Sollten Sie einen vereinbarten Termin nicht wahrnehmen können, erwarten wir eine entsprechende Nachricht spätestens 48 Stunden vor dem Termin. Andernfalls berechnen wir ein Ausfall-Honorar in Höhe von 90,00 EUR (bei Test-Terminen) und 45,00 EUR bei Beratungs-Terminen.

 


Allgemeiner Ablauf eines Intelligenz-Tests im IGL


1.    Vorgespräch:
Zu Beginn findet ein Vorgespräch statt, an dem Eltern und Kind beteiligt sind. Bei sehr konflikthaften oder besonders problematischen Situationen ist es möglich, das Vorgespräch jeweils getrennt mit Eltern und Kindern zu führen.
Die Eltern schildern die aktuelle (Problem-)Situation, die sie zur Vorstellung Ihres Kindes veranlasst hat. Es wird auch geklärt, wie es im Zuge der Entwicklung des Kindes zur aktuellen Situation gekommen ist.
Das Vorgespräch dient auch dazu, eine vertrauensvolle Beziehung zum Kind aufzubauen. Im Rahmen dieses Gespräches werden vom Kind Informationen über Interessengebiete, Hobbys, Freundschaften sowie die eigene Sicht der Problemsituation (in der Regel im Zusammenhang mit Schule) erhoben.
Als Ergebnis des Vorgesprächs wird eine konkrete Fragestellung für die Testdiagnostik abgeleitet.

2.    Test:

Der Test
beginnt direkt im Anschluß an das Anamnese-Gespräch. Der Test findet in einer Arbeitsatmosphäre statt, in der das Kind möglichst wenig abgelenkt wird und sich maximal wohlfühlt.
Der Test dauert ca. 90 Minuten. Jugendliche benötigen ggf. einige Minuten länger. Für Vorschulkinder dauert der Test ca. 60 Minuten. Pausen werden in allen Altersgruppen bei Bedarf eingelegt.
Es werden ausschließlich standardisierte Testverfahren verwendet, die in umfangreichen wissenschaftlichen Analysen ihre Nüztlichkeit nachgewiesen haben und die über aktuelle Vergleichsdaten verfügen.

3.    Test-Ergebnis:
Das Ergebnis wird unmittelbar nach dem Abschluß des Tests ermittelt. Die Auswertung erfolgt mithilfe eines Computers, in dem die Ergebnisse gespeichert werden.
Die Eltern erhalten einen Ausdruck, der eine schriftliche psychologische Stellungnahme sowie das vollständige Ergebnisprotokoll enthält. Bei Bedarf kann auch ein ausführliches psychologisches Gutachten erstellt werden.

4.    Ergebnisgespräch:
Die Ergebnisse des Tests werden mit Eltern und Kind ausführlich besprochen (bei besonders schwierigen Situationen ggf. wieder getrennt). Dabei werden die Inhalte des Tests erläutert. Es wird der IQ als statistisches Maß für das intellektuelle Leistungspotential beschrieben und die Gesamtergebnisse des Kindes berichtet. Der Schwerpunkt des Ergebnisgespräches liegt auf dem ermittelten Leistungsprofil, wobei besonders auf die individuellen Stärken des Kindes eingegangen wird. In das Ergebnisgespräch fließen auch unsere Beobachtungen des Verhaltens des Kindes während des Tests ein.

5.    Beratungsgespräch:
Abschließend werden die Testergebnisse auf die im Eingangsgespräch formulierte Fragestellung bezogen und die Schlussfolgerungen daraus erörtert.
So wird überlegt, ob sich aus dem Testergebnis Hinweise auf die Ursache der Probleme ergeben. Ansätze zur Verbesserung der Problemsituation werden erörtert. Die Eltern erhalten auch Hinweise darüber, ob - und wenn ja wie - sie mit der Schule in Kontakt treten sollten, mit dem Ziel eine Veränderung der Schulsituation ihres Kindes zu erreichen.
Es wird außerdem auf außerschulische Möglichkeiten hingewiesen, das Kind dabei zu unterstützen, sein intellektuelles Potential zu entfalten.

Die gesamte Sitzung kann - je nach Problemlage - deutlich über drei Stunden dauern. Besonders bei jungen Kindern ist es deshalb sinnvoll, das Ergebnisgespräch (Teil 4) kurz zu halten und zusammen mit dem Beratungsgespräch (Teil 5) an einem zweiten Termin durchzuführen. Dieses Vorgehen bietet auch den Vätern, die meist zum Test nicht anwesend sein können, die Möglichkeit, sich in das Gespräch einzubringen.
Auch eine Trennung von Anamnese-Gespräch (Teil 1) und Testprozedur (Teile 2 bis 4) ist selbstverständlich möglich.

 

 

Datenschutz und Verschwigenheit

Grundlegend für die Zusammenarbeit von Familien mit dem IGL ist das gegenseitige Vertrauen von Auftraggeber (Familie) und Fachkraft (IGL). Die vom IGL erhobenen oder durch die Familie an das IGL weiter gebebenen Daten und Informationen unterliegen dem Datenschutz.

Die Mitarbeiter sind schweigeverpflichtet. Es wird sichergestellt, dass keinerlei Daten ohne Wissen und Zustimmung der Klienten an Dritte weitergegeben werden. Informationen der Kinder und Jugendlichen uns gegenüber werden auf deren Wunsch auch im Elterngespräch vertraulich behandelt, bis eine vertrauensvolle Kommunikationssituation innerhalb der Familie bewirkt werden konnte.

Zentrale Terminvereinbarung: 0171 - 5 533 848 | Thomas.eckerle@igl-net.de.de